Praxis-Öffnungszeiten

 

Mo - Fr : 8.30 - 12.30
Mo u. Mi: 14.30 - 18.30
Di u. Do: 14.30 - 19.00

Kirchenlamitzer Str. 1
95163 Weißenstadt

Termine nach Vereinbarung

 Tel: 09253-387

dr-sperling@t-online.de

 

 

Praxis für Zahnheilkunde
Dr. med. dent. Bernd Sperling und Michael Bley


Kinderbehandlung:

 

Ein Schwerpunkt unserer Praxis ist die Behandlung von Kindern, insbesondere von solchen mit Zahnarztangst.

Im Rahmen seiner Dissertation an der Medizinischen Hochschule Hannover entwickelte und erprobte Herr Dr. Sperling verschiedene Verfahren zur Behandlung von Kindern mit extremer Zahnarztphobie.

 

Tips für den ersten Zahnarztbesuch:

  • Bitte vereinbaren Sie, wenn Ihr Kind ca. 12 -18 Monate alt ist, für sich selbst einen Beratungstermin. Hier würden wir uns gerne mit Ihnen über wichtige Fragen der frühkindlichen  Zahngesundheit unterhalten: (Schnuller, Fläschen, Einschlafritual und Beginn Zahnpflege, erster Zahnarztbesuch, Ernährung).
    Bei diesem erstem Beratungstermin lassen Sie Ihr Kind bitte wenn möglich noch daheim, ein Mitbringen wäre hier eher kontraproduktiv.
  • Bitte bringen Sie wenn möglich Ihr Kleinkind auch nicht zu einem Ihrer Zahnarztbesuche oder zum Zahnarztbesuch eines älteren Geschwisterchens mit. Dieses sog. ‘Lernen am  Modell’ funktioniert nur dann, wenn z.B. bei Mutti oder Bruder eine gespielte Kurzbehandlung durchgeführt wird. Schaut Ihr Kleinkind hingegen bei einer normalen Behandlung zu, stürzen sehr viele, unbekannte Reize auf es ein, so dass manche Kinder anfangen zu weinen.
  • Der erste eigene Zahnarztbesuch Ihres Kindes sollte um das dritte Lebensjahr herum liegen, vorher macht ein Besuch nur Sinn, wenn es einen konkreten Anlass gibt (schwarze Flecken auf den Zähnen, ein Sturz o.ä.)
  • Zur ersten Behandlung vereinbaren Sie bitte an unserer Rezeption für Ihr Kind einen Spieltermin. Bei diesem Spieltermin wird Ihr Kind vorsichtig und behutsam nach einem speziellen, psychologischen Konzept (graduierte Reizannäherung) an eine Behandlung herangeführt.
  • Bitte widerstehen Sie wenn möglich der Versuchung, weil Sie grad mal da sind” vor oder nach dem Spieltermin für sich selbst oder ein Geschwisterchen einen Behandlungstermin auszumachen. Seien bitte beim ersten Termin ganz für Ihr Kind da.
  • Bitte kündigen Sie den Zahnarztbesuch einige Stunden (nicht Tage) vorher  an. Sollte Ihr Kind fragen, was denn gemacht wird, antworten Sie bitte, das wüßten Sie nicht genau, aber es würde auf jeden Fall nichts gemacht, was das Kind nicht wolle.
  • Bitte üben Sie nicht mit Ihrem Kind voher eine “Zahnbehandlung”  und kündigen Sie den ersten Termin nicht als Spieltermin an. Reden Sie möglichst wenig über die Behandlung und vermeiden Sie vor allem Ausdrücke wie ‘das tut gar nicht weh’ (das sagen Sie vor einem Friseurtermin ja auch nicht), Bohren, Spritze, Mückenpieks usw.
  • Sollte Ihr Kind keine Lust auf den Zahnarzttermin haben, drohen Sie nicht mit dem Zahnarzt oder mit den schlimmen Folgen unregelmäßiger Zahnarztbesuche.
  • Sollte ihr Kind sich nach dem Betreten des Behandlungsraumes nicht allein auf den Zahnarztstuhl setzen wollen, nehmen Sie es bitte auf den Schoß.
  • Ganz wichtig:
    Es ist vollkommen normal, wenn Ihr Kind beim ersten Besuch nicht sofort den Mund öffnet oder sich ablehnend bis verweigernd zeigt.
  • Bedenken Sie bitte, dass es eigentlich ganz in Ihrem Sinne ist, wenn sich Ihr Kind in einer fremden Umgebung mit fremden Geräte, fremden Gerüchen und fremden Menschen anfänglich vorsichtig und zurückhaltend verhält.
  • Kinder können ihre Aufmerksamkeit nicht zwischen mehreren Erwachsenen teilen. Überlassen Sie daher uns die Führung Ihres Kindes. Lassen Sie Ihr Kind  selbst antworten, es soll im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Nichts führt bei der Behandlung ängstlicher Kinder zu schlechteren Ergebnissen, als wenn Helferin, Zahnarzt und Mutti gleichzeitg und hektisch auf das Kind einreden.
  • Loben Sie Ihr Kind nach der Behandlung - und sei  die Kooperationsleistung Ihres Kindes auch noch so gering gewesen. Vermengen Sie dabei bitte nicht Lob und Tadel (war ja schon ganz gut aber den Mund hättest Du ruhig noch weiter aufmachen können”).
  • Übrigens: „Na siehst Du, war doch gar nicht so schlimm.....”  macht nur wenig Mut für die nächst Sitzung.

 

 

 

Wir freuen uns, Ihnen helfen zu können.